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<pre>Nach der obligatorischen Niederlage bei den Rautenträgern dürfen sich die Borussen nun aber immerhin glücklich schätzen, dass es in jeder Saison nur ein Mal in die Hansestadt geht — und man sich fortan wieder mit deutlich erfreulicheren Angelegenheiten beschäftigen kann.  <p> Die in den letzten fünf Partien eingeheimsten zehn Zähler weisen den FC als eine der formstärksten Mannschaften der Liga aus; zumal neben drei Siegen ein achtbares 1:1 gegen Leverkusen gelang — und es nur in der Münchener Allianz-Arena eine Niederlage (0:3) setzte.  <p>  Tore sind in dem Duell zwischen Dortmund und Bremen in den letzten drei Spielzeiten nämlich haufenweise gefallen. In den letzten sechs Partien zwischen dem BVB und Werder fielen insgesamt 27 (!) Treffer und immer haben beide Teams getroffen. <p> „Sie haben sehr tief gespielt, und wir haben die Lücke nicht gefunden“, analysierte BVB-Trainer Lucien Favre. <p>  Klar ist aber auch: Um die erhoffte Trendwende zu vollziehen, müssen sich die Fohlen gegenüber den jüngsten Auftritten vor allem spielerisch deutlich verbesseren.  </pre>


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<pre>Nach rund einer Stunde wurde der SVW jedoch wieder etwas dominanter und erzielte beinahe im Doppelschlag durch Martin Harnik und Josh Sargent die Tore zwei und drei.  <p> Dass es an der acht der jüngsten 13 Spieltage zu keinem eigenen Treffer reichte, ist maßgeblich für die Zitterpartie am Saisonende verantwortlich zu machen: Auch in Bremen hätte vor sieben Tagen schon ein einziger Brustlöser zu einer blendenden Ausgangssituation geführt.  <p>  Zum allgemeinen Entsetzen war in den letzten Heimspielen sogar eine äußerst unfreiwillige Entwicklung zu konstatieren. Hatte es in den ersten vier Partien am Bölle immerhin noch zu sieben Toren gereicht, stand zuletzt gegen Leipzig und Ingolstadt zwei Mal in Folge die Null. <p> Die zu Buche schlagenden Teilerfolge muten insbesondere mit Blick auf die im Olympiastadion empfangenen Teams aus Dortmund und Hoffenheim gar nicht als so übel an — und auch das torlose Remis bei den aufstrebenden Bremern kam sicherlich keiner Blamage gleich. <p>  Dass sogar einer vermeintlich augenscheinlichen Unterlegenheit nicht mehr so recht zu trauen ist, weist auf die zentrale Stärke der Kölner hin: Diese haben sich aktuell vor allem dank ihrer beeindruckenden taktischen Fähigkeiten in das oberste Tabellendrittel eingeschlichen.  </pre> 


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<pre> Fährt der BVB (im Bild Julian Ryerson) am 2Spieltag der Bundesliga die ersten Punkte unter Niko Kovac ein? (Â© Associated Press / Alamy Stock Photo)  <p> Gut möglich, dass die beiden Neulinge zunächst auf der Bank Platz nehmen werden.  <p>  Natürlich spricht alles dafür, dass es nun auch zum Auftakt des 5. Spieltages wieder ähnlich dicke für die Gäste kommt — zumal sich SC-Coach Christian Streich vor dem Anpfiff noch nicht einmal vordergründig um die enorme Stärke des Gegners Sorgen machen muss. <p>  Dabei muss den Verantwortlichen vor allem ob der gezeigten Leistungen der Schreck in sämtliche Glieder fahren. Gegen Gladbach, Wolfsburg und die Bayern hatte das Team jeweils deutliche Abreibungen kassiert. <p>  Ließen die Schanzer bei ihrem Premieren-Sieg keine echte Torchance des Gegners zu, musste man zuletzt beim Zählen der Dortmunder Einschussgelegenheiten unweigerlich durcheinanderkommen; entsprechend glücklich war es, dass der überforderte Gastgeber wenigstens bis zur Halbzeit ohne jeden Einschlag davongekommen ist.  </pre>


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<pre> Von der aktuellen Form her, haben die Breisgauer den BVB sogar hinter sich gelassen. Nimmt man nur die letzten fünf Spiele her, ist der SCF die zweitstärkste Mannschaft der Bundesliga. Dortmund hat in diesem Zeitraum um drei Punkte weniger geholt.  <p> Als sich die Münchner vor vier Jahren letztmals den Supercup sichern konnten, schlug im folgenden Frühjahr bekanntlich das historische Triple zu Buche: Jupp Heynckes hatte offenbar ein feines Näschen dafür, wie man den Verein von Beginn an auf den totalen Erfolg einschwört.   <p> Im Zuge dessen sah sich das 72-jährige Trainer-Urgestein offenbar auch veranlasst, die unter Vorgänger Carlo Ancelotti zunehmend überbordenden Egos mancher Stars etwas einzubremsen. Absicht dahinter war es vor allem, die Stimmung innerhalb der Mannschaft zu verbessern. <p>  Der BSC drückte zwar auf die erneute Führung, jedoch gelang ihnen gegen die kämpferischen Fuggerstädter kein weiterer Treffer.  <p> Zwar sorgte der 28-Jährige gegen Spielende dafür, dass seine Teamkollegen die verbleibende Spielzeit noch in Unterzahl bestreiten mussten, sein Platzverweis blieb allerdings ohne Folgen.  </pre>


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<pre> Punktemäßig liegen die ungleichen Kontrahenten nach 15 Spieltagen dagegen gleichauf. Beide haben aktuell 36 Zähler auf dem Konto — nur einmal, in der Saison 2013/14 (Bayern: 41 / Leverkusen: 37), war ein Spitzenduo seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zum selben Zeitpunkt erfolgreicher.  <p> Was die klassische Drei-Wege-Wette betrifft, so legen sich die Wettfreunde wenig überraschend auf einen weiteren Bayern-Sieg fest.  <p>  Von den letzten drei Liga-Spielen wurde keines gewonnen, von den jüngsten fünf lediglich eines. Mit einem 0:1 in Köln verabschiedeten sich die „Wölfe“ in die kurze Winterpause. <p>  Demzufolge dürfte es auch in Dortmund wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis der hessische Abwehrriegel vom BVB erstmals überwunden sein wird, zumal es da bekanntlich einen gewissen Pierre-Emerick Aubameyang in den Reihen der Borussia gibt.  <p> „Wir sind wieder erster Verfolger der Bayern und haben in der Champions League noch alle Chancen. Es ist besser gelaufen, als uns viele zugetraut haben.“  </pre>


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